Ich bin kein großer Stephen King Leser. Zumindest nicht bisher. Autoren die jedes Jahr ein neues Buch auf den Markt bringen sind mir stets ein bisschen suspekt. Vielleicht muss ich dies aber nun überdenken, obwohl ich schon entäuscht war am Ende.

Auf das Buch “Der Anschlag” von Stephen King bin ich durch das ARD MorgenMagazin im Fernsehen aufmerksam geworden. Die Geschichte hörte sich sofort interessant an. Ein Mann reist in die Vergangenheit und versucht den Anschlag auf John F. Kennedy zu vermeiden. Mehr sei nicht erzählt.
Wer sich also für Zeitreisen interessiert und zusätzlich sich gerne mit der Geschichte der USA befasst, für den ist dieses Buch durchaus interessant. Die Ideeist faszinierend. Was passiert, wenn ich ein Geschehnis in der Vergangenheit ungeschehen mache. Bei dem Attentat auf Kennedy kann man durchaus vorhersehen das ein Geschehens dieser Größe durchaus einen Effekt auf die gesamte Welt hätte.

Und leider liegt genau hier der Schwachpunkt des Buches. Das Buch beschäftigt sich nämlich auf den immerhin 1072 Seiten fast ausschließlich damit, das der Protagonist erstmal 5 Jahre auf das Attentat warten muss. Er kann nämlich nur in das Jahr 1958 reisen…. und Kennedy wird im Jahre 1963 ermordet.
So müssen also 5 Jahre überbrückt werden, und diese Zeitspanne nimmt eigentlich das gesamte Buch ein, sagen wir zumindest 90%. Zwar wird oft spekuliert nach dem Motto Was-wäre-Wenn, aber zu einem sehr großen Teil, passiert eigentlich nicht viel. Und wenn dann endlich endlich der besagte Tag des Attentats kommt, tja, dann ist das Buch leider auch schon fast vorbei.

Ich habe das Buch gerne gelesen, wenn ich mir auch  mehr davon erhofft hatte. Das eigentlich Thema, was passiert wenn man was verändert und sollte man das überhaupt tun, soweit man die Möglichkeit hat, kommt nach meinem Geschmack viel zu kurz. Mit einem “Na toll” auf den Lippen habe ich das Buch nach den 1072 Seiten weggelegt. Enttäuscht über das Ende, und enttäuscht über die Möglichkeiten die hier ausgelassen wurden. Zusätzlich hätte das Buch gerne 300 Seiten weniger haben können. Das hätte nicht geschadet.

P.S.: Der Schreibstill des Herrn King hat mich allerdings neugierig gemacht, daher werde ich, wie oben schon erwähnt, mir mal noch paar andere King Bücher zu Gemühte führen.

Posted by: Christoph Brecht, at 15:57 in Books, Brecht empfiehlt

Endlich habe ich eine Lösung gefunden. Obwohl ich schon zig Mal gegooglet habe, bin ich erst heute auf die Lösung gekommen. Endlich kann ich auf meinem Sonos meine Soundcloud faves hören. Und das sogar besser als auf der Soundcloud Webseite selber. Warum besser? Ganz einfach: Soundcloud wird jetzt eingebunden, also ob es normaler Bestandtteil meiner Musiksammlung ist.

Soundcloud erscheint als Musikdienst, klicke ich drauf, lande ich in meinem Account. Ich kann keine Tracks und meine Sets durchsuchen, sofern ich solche habe. Wichtig für die Meisten: Under “Favorites” sind alle Songs welche ich “geliked” habe. Unter “Following” sind alle Interpreten gelistet. Super!

Hier der Link wie es geht. Dank an Rahim, von dem kommt das ganze. GENIAL!

 

Posted by: Christoph Brecht, at 15:26 in Media, Music, News

Endlich habe ich die Lösung gefunden.

Folgendes Problem:
Viele Webseiten bieten an,  sich mit seinem Facebook Konto anzumelden. Was ne Menge Tipparbeit erspart.  Das mag man gut finden oder nicht, denn da kommen dann auch gleich die Facebookdaten rüber, wer es wie ich sieht, der findet es einfach praktisch.
Tja, bei mir war das Problem, dass es plötzlich nicht mehr funktioniert hat. Beim Anmelden poppt ein neues Fenster auf (XD Proxy), dort gibt man dann, wenn man noch nicht angemeldet ist seine Facebook Kennung ein und los geht’s. Nur zu dumm das bei mir Chrome das Popup Fenster nicht mehr geschlossen hatte. Dies hatte zur Folge, das der Prozess nicht abgeschlossen war. Sprich: Keine Anmeldung auf der Webseite.
Auf zig Webseiten habe ich dann gelesen das dies passieren kann wenn man die Facebook App installiert hat. Ich also in meine Erweiterungen nachgesehen…kein Facebook, also kann das bei mir nicht der Grund sein….denkste.

Es gibt nämlich den Unterschied zwischen einer Erweiterung und einer Web App…jaja. Ich hatte keinen Schimmer. Die Webapps sind die, die beim öffnen eines neuen Tabs gezeigt werden, also hier:

imageWie ihr seht, ist dort eine Facebook app. Die macht eigentlich nichts anderes als auf Facebook zu verlinken. Dieses blöde Ding ist aber dafür verantwortlich das die Facebook Anmeldung nicht mehr funktioniert.

 

 

 

Also, App deinstallieren, und jetzt klappt auch wieder mit der Facebook Anmeldung.

Posted by: Christoph Brecht, at 15:36 in News, Technical

Tja, da ist es nun passiert. Sagte ich mir früher doch immer, das ich gerne Geld für die Acts bezahle da ich es einfach wertschätze wenn diese gute Musik machen, so ist es mittlerweile ganz anders.

Zwar schätze ich die Arbeit der Leute immer noch, und für meine Faves gebe ich immernoch nen bischen Geld für MP3 Alben aus, allerdings nur noch ganz wenig.
Warum? Weil es einfach massenhaft großartige Musik umsonst bzw. für wenig Geld gibt.

Ich stelle hier einfach mal zwei Quellen vor. Die eine ist umsonst für den passiven Musikgenuss, der andere kostet mich nen bisschen Geld, einfach weil ich eine höhere Qualität haben will. Ich muss erwähnen, das es es sich hier um Quellen handelt die sich Hauptsächlich mit der elektronischen Musik befassen.

80x50_orangeSoundcloud ist mein absoluter Liebling. Das “Unternehmen” mit Sitz in Berlin stellt ein Plattform zur Verfügung, auf der Künstler ihre Musik anbieten können….und zwar umsonst. Es ist unglaublich wie viele berühmte DJs sich mittlerweile hier wirklich die Mühe machen  Live Sets, Remixes und Podcasts für null Euro zur Verfügung zu stellen. Um nur ein paar zu nennen (BoyzNoize, Max Graham, Marek Hemmann, Marc Romboy, deadmau5, Kosheen DJs, Moonbeam, Namito, Ferry Corsten usw.)
Von Trance über Progressive House, Techno, Minimal und so weiter. Es ist unglaublich wie man hier für lau Stunden von klasse Musik bekommt.

Hier ein Beispiel:

Systematic Session Episode 146 (Best Of 2011) (Mixed by Marc Romboy)

Hinzu kommt die geniale app, mit der ich die Musik dank Flatrate immer und überall höre. Diese gibts es für IOS und Android:

SoundCloud Android
SoundCloud iPhone

Das Angebot ist riesig, die Qualität überragend. Ich muss gar nicht mehr schwarz kopieren bei der Menge an Musik die es hier gibt. Und die soundcloud app ist die am meisten benutzte app auf meinem Smartphone.
difm
di.fm ist DAS Online Radio in Sachen Electro. Hier findet man alles was das Herz begehrt wenn man der elektronischen Musik fröhnt. Über 110 Kanäle gibt es, da ist für jeden was dabei. Einfach den Kanal seiner Wahl auswählen und laufen lassen. Im Premium Bereich bekommt man im Stream eine bessere Qualität geliefert (MP3 Stream bis zu 256kbit, AAC bis zu 128, AAC-HE bis 64). Der Umsonstdienst liefert MP3 bis zu 96kbit. Ich zahle für ein Jahr 49 Dollar, das denke ich mal ist alles andere als zu viel. Die Auswahl der Tracks ist klasse. Und DJ’s wie Armin van Buuren und Max Graham (und natürlich noch Andere) haben ihre berühmten State of Trance bzw. Cycles Radio Shows hier.

Nicht vermissen brauch man die entsprechenden Apps. Diese gibts es fürs iOS, Android und sogar fürs Blackberry (http://www.di.fm/apps)

Fazit: Allein mit den beiden Services ist man schon so gut versorgt, das man sich wirklich fragt warum man eigentlich noch Geld für MP3s oder gar CDs ausgeben soll. Ich persönlich freue mich riesig jedes mal, was ich alles geboten bekomme. Nen bisschen kommt bei mir dann aber die Sorge aus, das die Künstler doch jetzt gar kein Geld mehr von mir bekommen. Und schließlich wollen die ja auch von irgendwas leben. Bei jemandem wir Armin van Buuren mach ich mir da keine Gedanken, seine Konzerte sind riesig und sofort ausverkauft, und seine CDs sind definitiv etwas was man sich aneignen sollte (jaja, Geschmackssache). Letztendlich ist es ja den Künstlern selber überlassen was diese mit ihrer Musik machen. Für mich als Hörer ist es klasse was ich alles geboten bekomme. Vor allem mit den Smartphone Apps erspare ich mir jetzt das hin und her syncen. Mein armer ipod vermisst mich schon sehr…..

Posted by: Christoph Brecht, at 12:21 in Brecht empfiehlt, Music